I can see clearly now the rain has gone…
Hallo ihr lieben,
schon lange habe ich nichts mehr geschrieben. Und wisst ihr, was der Grund ist? Nicht etwa, dass ich keine Zeit gehabt hätte. Zeit ist nie ein Faktor, den man als Argument zählen lassen kann. Es ist doch immer eine Frage der Prioritäten. Jedenfalls behaupte ich, dass der Mensch nur aus wenigen Gründen tatsächlich bloggt.
1) Es hört ihm sonst keiner zu.
2) Er hat nicht die richtigen Gesprächspartner, um sich über bestimmte Themen auszutauschen, über die er sich gerne austauschen würde.
3) Er ist der Meinung, er hat was Wichtiges zu sagen, was die Menschheit da draußen erfahren soll.
Ja, und bei mir war es die letzten Wochen so, dass ich immer den richtigen Gesprächspartner zur richtigen Zeit hatte. An dieser Stelle danke ich all meinen Freunden für viele schöne Gespräche und eine gute Zeit.
Erst heute habe ich das Bedürfnis, mal wieder ein paar Worte zu posten. Warum? Ich sitze im Zug und kann mich gerade niemandem mitteilen. In Freiburg hat sich eine Frau neben mich gesetzt und dann eine dreiviertel Stunde lang ein Simons Cat Buch angeschaut. Und alle 3 Seiten gelacht. Ich habe währenddessen Literatur fürs Studium gewälzt.
Mein erstes Semester an der Fern Uni Hagen geht zu Ende. Es gab Höhen und Tiefen. Wobei ich sagen muss dass es wesentlich mehr Tiefen als Höhen gewesen sind. Oder – eigentlich gab es keine Höhen. Es gab nur Zeiten, die waren neutral; also zumindest keine Tiefen. Hört sich nicht berauschend an – war es auch nicht. Ich habe nicht so viel Literatur gelesen, wie ich hätte lesen sollen. Ich war in den Foren nicht so aktiv, wie einige andere. Ich bin gerade so hoch gesprungen, wie ich unbedingt musste. Ich habe meine Pflicht getan. Und jetzt schreibe ich zwei Hausarbeiten. 15 und nochmal 20 Seiten. Die erste ist fast fertig, die zweite gerade erst angefangen. Habe noch eineinhalb Wochen, dann muss die erste fertig sein, und drei Wochen, dann muss die zweite fertig sein.
Jetzt, wenn ich das gerade so niederschreibe, werde ich ganz optimistisch, dass ich das gut fertig kriege. Trotz mieser Motivation und phasenweise mangelhafter Arbeitseinstellung. Aber man darf ja auch nicht vergessen, sein Leben zu genießen.
Letzte Woche gab es bei uns mehrmals Sushi selbstgemacht. Macht Spaß und ist mal was Neues, wobei ich nach 5 Mal Sushi essen so langsam fürs Erste genug habe
Demnächst poste ich euch mal ein Rezept, was man dazu so braucht.
Gerade bin ich auf dem Weg zu meiner Schwester. Junggesellinnenabschied und ein paar Tage ausspannen (naja, Hausarbeit schreiben und Ausspannen). Danach geht es weiter nach Rostock eine Freundin besuchen. Und in 8 Tagen fahre ich wieder nach Hause.
Die letzten Wochen waren zum Teil auch etwas stressig, da ich zusätzlich zum Studium noch einen Job habe, der mich knappe 2 Tage die Woche beschäftigt und noch einen weiteren Job, der sich Anfang Juni spontan ergeben hat. War allerdings ein kurzes Vergnügen, die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen und von dieser Seite gibt es erstmals nichts zu tun. Passt mir auch sehr gut rein, da ich mich so besser dem Studium widmen kann.
Zwischendurch gab es den Gedanken, das Studium hinzuschmeißen. Jedoch bin ich mit meinem Ehrgeiz ein Mensch, der so etwas nur ungerne tut. Neben der mangelnden Motivation hat das Studium auch seine Vorteile und die Inhalte sind an sich nicht uninteressant. Daher habe ich mich zum nächsten Semester rückmeldet und hoffe auf einen Motivationsschub, wenn es im Oktober wieder los geht. Habe mich sogar schon mit dem Gedanken an die Masterthesis beschäftigt. Wenn dieses Semester rum ist habe ich 2/7 der Veranstaltungen hinter mir. Das läuft schon irgendwie.
Ansonsten liegen im Laufe des Sommers noch diverse andere Events an: die Hochzeit meiner Schwester, ein kurzer Trip nach Paris, und wenn es klappt gibt’s noch einen Sommer-Strand-Urlaub. Aber dazu muss das Wetter wieder ein bisschen besser werden. Im Moment schiffts.
Ach ja ich habe einen neuen Weblog. Mussten wir fürs Studium machen. Allerdings sind die Blogeinträge noch etwas spärlich, da ich mit meiner Themenwahl im Nachhinein etwas unglücklich bin. Aber nachdem das Semester um ist, bin ich auch etwas freier, was die geposteten Themen angeht.
Soweit so gut, ich schicke euch viele schöne Sommergrüße und hoffe dass auch ihr den Sommer genießen könnt.
25 Jun
…haben das Bedürfnis gegen die Wand zu treten, wenn sie wütend sind. Andere Leute schreien oder pöbeln oder spucken auf den Boden. Ich habe einfach nur das Bedürfnis einen Kugelschreiber zu zerbeissen. Vielleicht hilfts dabei, ein bisschen Druck abzubauen.
12 Mai
Den mag ich mal wieder anschauen ![]()
12 Mai
Meine Facebookfreunde kennen die Gute-Laune-Adresse schon, allen anderen möchte ich sie hiermit noch zeigen. Zudem verweise ich auf das Motto meines Blogs.
12 Mai
Nachdem ich eine Weile nicht habe von mir hören lassen, wird es nun Zeit, dass ich mal wieder etwas schreibe und euch berichte, was ich so treibe. Mein Director Projekt habe ich gut hinter mich gebracht. Mit dem Ergebnis bin ich soweit zufrieden, und unser Dozent war es auch. Das ist wohl die Hauptsache gewesen. Irgendwie frustet es dann doch irgendwann, wenn man solche Kurse freiwillig macht und sich die Arbeit aufhalst, obwohl man das nicht mehr tun müsste. Trotzdem war es nett, meine Director-Kenntnisse nochmal ein bisschen aufzufrischen und auch über den Kontakt mit anderen Studenten habe ich mich gefreut.
Mein Masterstudium an der FernUni Hagen hat begonnen. Ob ich es spannend finde? Leider nein. Ich wende zu wenig Zeit auf, um die Literatur zu lesen und kann mich zu wenig motivieren, mich in die Aufgaben hineinzudenken. Die anderen Studenten diskutieren munter alle möglichen Themen in unserem LMS, aber ich finde da irgendwie keinen Zugang. Die Themen reizen mich einfach nicht.
Ich habe mir vorgenommen, noch an meinen Studienorganisations-Strategien zu arbeiten. Mehr feste Zeiten für das Studium; eventuell doch mal dafür nach draußen gehen, Richtung Unibibliothek o.ä. Vielleicht klappt es ja dann besser mit der Motivation und ich schaffe es, effektiver zu arbeiten. Bisher bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das 4 Semester durchziehen möchte.
Außerdem hat mein Job als freie Mitarbeiterin begonnen. Auch hier finde ich wenig Kontinuität, sondern mehr Spontanität und große Unsicherheit, was meine Aufgaben betrifft. Leider habe ich wenig Erfolgserlebnisse, meine Tätigkeit besteht eher im Ausführen und Koordinieren, als im kreativen Erschaffen von Produkten. Das hätte mir eigentlich klar sein müssen, aber ich stelle erst jetzt fest, wie wenig befriedigend ein solcher Aufgabenbereich sein kann.
Wir sind umgezogen – auch deshalb habe ich es nicht mehr geschafft, euch zu schreiben wie es mir geht und was ich so mache. Den Umzug haben wir hinter uns, aber noch lange sind nicht alle Kartons ausgeräumt. Leider ist das auch bisher schlichtweg noch nicht möglich, denn wenn zwei Haushalte zusammengelegt werden, muss erst mal aussortiert werden, bevor alles wieder in die Schränke passt. Diese Situation belastet mich und ich empfinde doch zu wenig Handlungsspielraum und -Befugnis, als dass ich alleine daran viel ändern könnte. Deshalb können wir nur kleine Schritte tun.
Ich merke inzwischen dass es etwas anderes ist, mit 2 Männern auf 100qm zu leben, als mit einem auf 57qm. Es gibt mehr zu putzen, aufzuräumen und mehr Wäsche zu waschen. Zudem liegt unsere Katze inzwischen allein in meiner Verantwortung (was Futterkaufen, Katzenklo, Füttern und Tierarztbesuche angeht). Die Männer beteiligen sich am Haushalt – es gibt sogar einen Haushaltsplan. Jedoch habe ich trotzdem das ganz subjektive Gefühl, mehr als die anderen im Haushalt zu machen, schon allein aufgrund der Tatsache, dass ich tagsüber mehr als die anderen beiden zuhause bin und die erste bin, die sich an Unordnung und Dreck stört. Und zuletzt weil ich mich um meine Aufgaben im Studium drücke, indem ich im Haushalt aktiv werde. Selbst schuld.
Derzeit schreibe ich eine kurze Hausarbeit über Kommunikationsfaktoren in der (Online-)Lehre und entwickle ein Konzept für einen eigenen Fach-Weblog (mit Bildungswissenschaftlichem bzw. Erziehungswissenschaftlichem Themenschwerpunkt).
Jetzt gerade scheint die Sonne – heute Abend haben wir jedoch schon wieder 85% Regenwahrscheinlichkeit in Freiburg. Wann kommt der Sommer?